16.08.17

Too Faced Born This Way Foundation

Kaum ist Too Faced in Deutschland erhältlich, ist auch schon meine Leidenschaft für Foundation wieder entfacht. Nachdem ich euch bereits den Born This Way Concealer vorgestellt habe, möchte ich
heute meine Erfahrungen mit der gleichnamigen Foundation mit euch teilen. Als ich mit meinem Blog Anfang 2015 gestartet bin, gab es nicht wirklich viele Foundations, über die ich zu diesem Zeitpunkt hätte berichten können. Meine Haut ist einfach so unfassbar hell, dass ich nicht mal eben schnell losziehen und eine Foundation kaufen kann. Die Auswahl war zu diesem Zeitpunkt extrem eingeschränkt für uns Blassnasen, doch in den letzten beiden Jahren hat sich viel getan. 

In Osnabrück gibt es natürlich keinen Sephora, wo man die Born This Way Foundation life vor Ort hätte swatchen können. Also blieb mir nichts anderes übrig als verschiedene Töne online zu bestellen und nach vorsichtigem Aufschrauben der Fläschchen abzuschätzen, wie sehr oder wenig die jeweilige Nuance mit meiner Haut matched. Mit der Farbe Swan lag ich dann nach mehreren Anläufen richtig, nachdem Pearl und Snow hoffnungslos zu dunkel waren. In Deutschland war Swan bis dato die hellste Nuance, doch auch das sollte sich bald ändern.

Die Too Faced Born This Way Foundation kommt im milchigem stabilen Glasfläschchen mit goldfarbener Emblem-Borte und Schrift daher. Ihr Deckel ist, wie auch der hygienische Pumpspender, im hochglänzendem Schwarz gehalten. Wie die meisten Foundations enthält auch sie die üblichen 30ml.

Doch warum ist diese Foundation so gehyped? Zunächst einmal enthält sie jede Menge Inhaltsstoffe, die man eher bei einer Feuchtigkeitspflege vermuten würde: Kokosnusswasser, Alpenrose und Hyaluronsäure. Diese drei Zusätze sind zwar verschwindend gering enthalten, sollen jedoch dafür sorgen, dass die Haut gut durchfeuchtet wird, schön strahlt und jugendlich wirkt. Was die Born This Way Foundation jedoch nicht enthält, sind Öl und Parfum. Ein echter Pluspunkt.

Der Pumpspender gibt eine etwa 5Cent Stück große Menge ab, die so ergiebig ist, dass sie für mein komplettes Gesicht reicht. Sowohl mit dem Beautyblender als auch mit einem Foundationpinsel lässt sich das Make-up auftragen und verteilen. Die Konsistenz ist dickflüssig bis cremig. Nach dem Auftrag sette ich die Foundation wie gewohnt mit einem transparenten Puder.

Wie ihr seht, reiht sich die Born This Way Foundation in Swan ganz gut in die Sammlung meiner matchenden Foundations ein. Von links nach rechts:
Too Faced Born This Way Foundation in Cloud
Urban Decay Naked Skin Foundation in 0.5
Too Faced Born This Way Foundation in Swan
Urban Decay Naked Skin Foundation in 1.0

Den Unterton der Born This Way Foundation ist sowohl bei Snow als auch bei Swan leicht gelblich bis pfirsichfarben. Richtig ideal zu meiner Haut passt deshalb nur Swan im Sommer, da mein Unterton eher neutral ist.
(Edit 24.08.18: Inzwischen ist in Deutschland auch die Nuance Cloud erhältlich. Diese ist vergleichsweise hell, aber auch neutraler im Unterton. Ich vermute zwar stark, dass sie mir sogar im Winter um Welten zu hell sein wird, doch nun habe ich eine Möglichkeit Swan ein wenig aufzuhellen und zu neutralisieren, wenn meine Haut; für meine Verhältnisse, mal weniger gebräunt ist. Mir persönlich fehlen noch ein bis zwei Abstufungen zwischen Cloud und Swan.)
Die Foundation ist absolut geruchsneutral und lässt sich aufgrund ihrer guten Formel problemlos auftragen und verblenden. Das Finish nach dem Auftrag ist frisch und glowy und die Deckkraft empfinde ich als leicht bis mittel. Leichte Rötungen und Unebenheiten werden gut abgedeckt, Augenringe oder größere Unreinheiten scheinen aber trotzdem durch. Was mich nun aber überrascht ist, dass die Born This Way Foundation so natürlich und kein Stück maskenhaft auf der Haut wirkt. Ein Nachdunkeln bzw. oxidieren der Töne konnte ich auch nach Stunden auf der Haut nicht feststellen. Das Setten mit Puder ist jedoch ein Muss, da die Foundation mir sonst in meine Fältchen kriecht, unschön verrutscht oder auf öligen Partien beginnt zu schwimmen. Regelmäßiges Nachpudern der T-Zone bleibt nicht aus. Von der enthaltenen Feuchtigkeitspflege merke ich nicht wahnsinnig viel. Empfehlen würde ich die Born This Way Foundation allen, die ein MakeUp mit sehr leichter Deckkraft und natürlichem Finish suchen. Ich persönlich finde sie okay, aber selbst wenn sie besser mit meiner Haut matchen würde, kann sie meine bisherigen Lieblings-Foundations nicht so recht vom Thron stossen.

Habt ihr schon Erfahrungen mit der Too Faced Born This Way Foundation gemacht?

Eure annewandakatharina
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